Bienengarten Cegiełko-A.M.Ligustica»

ligusticaOftmals lese und höre ich von den Traditionen der familiären Bienenzüchter, die stolz darauf sind und ich weiß sicherlich auch warum. Oftmals habe ich diese Bienenzüchter beneidet (im positivem Sinne) und dachte mir, dass diese Menschen die in solchen Familien aufwachsen mit gutem Beispiel vorangehen sollten. Nach vielen Jahren bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich unrecht hatte. Dies bezieht sich nicht auf Alle doch das Geschäft führt die Bienenzucht. Die Traditionen sind jetzt an zweiter Stelle. Kaum denkt jemand noch an die alten Zeiten wo Bienen in alten aber dennoch hübschen Bienenhäusern lebten. Mir scheint das Alle zur gleichen Zeit kleine Bienenfarmen hatten. Einige dieser Bienengärten – sind echt und mit eigenen Traditionen. 111-10 Bienenstöcker sind aus Holzlatten mit einer Größe von 2,5 DM, Wände sind aus Stroh und mit einer Schiene, welche in einem Garten hängt die man dazu benutzt dem Bienenschwarm zu verdrehen. Diese Bienenhäuser haben sich im Schatten des Polyurethans und Styropors versteckt. rojka-w-wisniachNoch in meiner Schulzeit habe ich in irgendeinem Historischem Buch gelesen über einen Fall im Gericht. In dieses Gericht wurde ein Bienenzüchter als Zeuge geladen und der Richter sagte: „Es gibt ein Gesetz welches besagt das Bienenzüchter die vom Eid befreit sind – Recht haben wegen der Arbeit die sie verrichten. Ich habe mich von diesem durch einige Bücher überzeugen lassen und es ist tatsächlich so. Das hat mich interessiert wie es wirklich ist und ich habe angefangen Bienenzüchter in meiner Nähe zu suchen, wollte sie kennenlernen und erfahren wie sie sind.

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Das war im Jahre 1977 und ich beendete die Zweite Klasse. Eines Tages, Anfang der Sommerferien kam der Freund meines Vaters zu mir und bat mich um Hilfe und ich sagte zu…Wie sich herausstellte hatte der Freund meines Vaters acht Bienenhäuser. Er hat mich gebeten den Honig aus dem Stock zu ziehen. Ich wusste nicht was da auf mich zukommen wird dennoch habe ich es gemacht. Abgesehen davon war mir langweilig.

7f686acd437427d14f270632631a26b3Warnsinn, dachte ich. Das ist doch ein Bienenzüchter. Der Tag blieb mir immer in Erinnerung. Dieser Wachsgeruch des frischen Honigs und hunderte von Bienen die Ihrem Züchter treu sind. Wir haben an den Bienenhäusern gearbeitet, haben den Honig abgefüllt – und zum Pavillon gebracht. 13259990_474935836036520_5370316533191124450_n Von dort aus kamen die Bienenstöcker unters Messer und nach der Ausschabung unter die Zentrifuge. Nach einigen Minuten wurde mir klar wie der Honig gewonnen wird. Stanisław Przęda so hieß er bemerkte mein Interesse an den Bienen und sagte: „Wenn ich Lust habe, kann ich immer vorbeikommen“! Ich kam öfter mal vorbei doch wir schauten nicht immer in die Bienenhäuser. Ich stellte viele Fragen und schon damals war mir sehr sicher, dass ich Bienenzüchter werden will. Mein eigener Züchter, damit ich selbst die Bienen pflegen kann wann ich nur möchte.

Im Großen und Ganzen war ich mit dem Bienenzüchter und den Bienen super zufrieden und dieser Bienenzüchter erwies sich als der Mensch der genauso beschrieben wurde wie von mir erwartet. So wie er von den Bienen erzählt hat, wie seine Arbeit funktioniert. Ich hatte das Gefühl als könnte er sein ganzes Leben nur davon erzählen.

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Nach einigen Wochen lernte ich noch einen Bienenzüchter kennen der 50 Bienenhäuser hatte. Eine seriöse Sache. Nach einem Monat hatte ich bereits mehrere ältere bekannte Bienenzüchter (der jüngste war 50 Jahre alt und der älteste war älter als 70). Ich war acht Jahre alt und ich wollte werden so wie sie. Ich habe Probleme in der Familie bekommen und ich habe gehört das Bienen „Tiere“ sind die „beißen“ können. In der Wohnung, im viertem Stock ist leider kein Platz für ein Bienenhaus. Bienenhäuser und alles was dazu gehört sollte ich „aus dem Kopf schmeißen“. Dieses Gespräch war ohne Sinn. Viele Male brachte ich etwas mit nach Hause. Ich hatte eine Katze und einen Hund und noch einen großen Hund der einem Bär gleich schien. In meinem Zimmer hatte ich ein Aquarium, einen Igel brachte ich mit nach Hause. Warum darf ich dann keine Bienen haben? Leider wusste ich nicht wo ich diese Bienen hinstellen kann so dass keiner sie sieht. Doch das war mein kleinstes Problem. Mein größtes Problem war den Schwarm zu finden. Ich wusste ganz genau, Bienen vermehren sich und es entsteht eine neue Bienenfamilie. Im Juli diesen Jahres erfuhr ich das ein Mann, der in einem Dorf lebt, einen Bienenstock im Garten hängen hat. Am selben Tag besuchte ich diesen Mann. Ich hatte mir spezielles Werkzeug ausgeliehen damit ich die Bienen transportieren kann. Nach einigen Tagen der extremen Situation der Bienen haben mein Vater und ich die Bienen in ein Bienenhaus gesteckt. Ich hatte damals viel Angst. Doch als die Bienen angefangen haben auf dem Balkon zu fliegen und die Nachbarn nicht beruhigt auf Ihre Balkone gingen konnten (diese Bienen waren die ersten Stadtbienen) wurde die Entscheidung getroffen schnell unser erstes Bienenhaus zu bauen. Das was somit meine erste Erfahrung mit Bienen.

Danach ging das genauso zu:

  • In 1980 Jan Zięba, Direktor der Gruppe von Bienenzüchtern Stadt Pulawy zu der ich mich dazu gesellt habe. zdjecie0804 Er hat mit beigebracht wie ich richtig Bienenköniginnen züchte, genau er schenkte mir meine erste Bienenkönigin aus Jugoslawien. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits keinen kleinen Bienengarten. 16 Bienenhäuser (einfache Warschauer) welche ich selber hergestellt habe. Das war mein erste „Italienerin“. Solche unglaublichen Bienen hatte ich bis dahin noch nie. Ab dem Zeitpunkt hatte ich immer genug Honig. 111-20 Das Jahr war unbeschreibbar. Mitte des Sommers wurden meine Bienen krank. Diese Krankheit nannte man Varroatose. Ich denke nicht so gerne an damals. Zusätzlich hatte ich Probleme mit dem Zucker für die Bienen, Heilmittel gegen die Erkrankung Varroatose gab es nicht und wenn es diese gegeben hat, half diese nicht. Eine Qual wie in Ägypten. Ich war gezwungen auf Lehrgänge zu gehen. Dort lernte ich einen Bienenzüchter kennen aus dem Institut für Gartenbau und Gärtner in der Stadt Pulawy. Ich war zudem ein meistbesuchter Gast auf Vorlesungen in dem Institut für Bienenzucht auf der Fabrik Biowet.

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Ich hatte es gut da all die ganzen Objekte die ich brauchte alle in meiner Stadt Pulawy waren. Der Bienengarten war zwar im Dorf namens Mlynki doch die zehn Kilometer mit dem Fahrrad über einen Feldwegwaren für mich kein Problem; auch zweimal täglich, trotzdem war es wichtig für mich. Es war eins der wichtigsten arbeiten. Das Züchten und das Futtern der Bienenköniginnen verlangte mir alles ab. Im Sommer hatte ich Schule und danach ab auf Fahrrad und hin zum Bienengarten. Es fing an sich zu lohnen. Es waren nützliche Farten. Mit jedem Mal hatte ich mehr und mehr Honig. Was für ein Gefühl und welch eine Befriedigung.

  • Im Jahre 1982 habe ich mich für Kurse eines Bienenzüchters eingetragen. Die Prüfungen habe ich bei Czesław Bojarczuk, Antoni Sczygielski und irgendein Mann mit WODR Konskowola in der Stadt Pożóg abgelegt. Wie sich später herausstellte musste ich eine politische Prüfung bei diesem Mann ablegen. Solche Zeiten waren es früher.

– Im Jahr 1983 habe ich oftmals Kurse für künstliche Besamung der Bienenköniginnen besucht in der Stadt Żelków. Der Lehrer war damals Krzysztof Loc. Ich habe immer noch das Gerät für die Besamung. Noch in diesem Jahr lernte ich meine Frau Beata kennen.

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Technikum Pszczelarskie

Ab 1985 bis 1990 – war ich ein Student der staatlichen Fachschule für Bienenzucht in der Stadt Pszczela Wola.

Als ich damals die Fachschule beendete hatte ich bereits 36 Bienenfamilien. Wir haben uns entschlossen den Bienengarten zu erweitern. 120 Bienenfamilien hatte ich nach einem Jahr. Danach kamen noch mehr Bienenhäuser dazu. Die Herstellung wurde zum Erfolg und lief ausgezeichnet. Bienenhäuser „Dadanty“ dominierten im Bienengarten. Es musste alles ausgezeichnet laufen. Sie kamen schnell und wurden auch schnell ersetzt durch „Warschauer Erweiterte“. Man konnte diese fix zusammenbauen, sie hatten gerade Dächer zum leichten Transport. War waren Raps sammeln, weiße Akazie, Buchweizen, Eichennecktar im Schonrevier. Unser LKW war immer im Einsatz. Das Auto war für jeden Einsatz bereit. Leider war es nicht mehr so schön. Die „Italienerinnen“ vermehrten sich nicht mehr, es kamen neue Rassen. Es war mal so mal so. Es kam unsere Zeit. Nach einigen Jahren und auch diese Zeiten werden Teil der Historie. Dann schreibe ich noch etwas darüber. Etwas sehr wichtiges und ich habe viel Material. Jedes weitere Jahr brachte Überraschungen, Veränderungen und Verluste. Auch als wir unseren Bienengarten fast verloren hatten weil die Bienen sich wegen dem Raps vergiftet haben und nach dem besprühen der Pflaumenbäumen die im Bienengarten standen. Es kam die Zeit wo ich als Fachmann arbeiten musste. Mein Bienengarten verkleinerte sich doch die Bienen waren immer da.

Kommen wir zurück zu den alten Zeiten, Zeit für neue Entscheidund und um das Leben zu verändern. Der Bienengarten wuchs mit jedem Tag. Wir haben verschiede Bienen gesucht, haben bei den besten Firmen Polens bestellt welche die Zucht betreiben. Leider waren diese Bienen nicht mehr dieselben. Die „Italienerinnen“ die früher schön und gelb waren, waren nun mehr „Hybride in Gelb“ hatten keinen Wert mehr. Und es wurde eine Entscheidung getroffen: Entweder die Bienen kosten Geld oder ich verzichte auf den Bienengarten. Es tauchten Bienen auf, einige waren besser die anderen schlechter. Einigermaßen gute Bienen sind Buckfasts KB (die anderen kamen nicht in Frage) und erstklassige „Italienerinnen“. Leicht hatten wir es nicht doch es ist und bleibt so. Unschön so zu schreiben doch besser als diese Bienen gibt es nicht: Zärtlich, entwickeln sich schnell, bringen viel Honig und einfach super, super-super. Möglich das sie im Winter mehr Futter brauchen und in den Bienenpavillons kommen die ein wenig von Weg ab nachdem sie das Haus verlassen haben. Das ist aber nix im Vergleich mit dem was für einen Nutzen sie bringen. Ich glaube es gibt keine zärtlichen Bienen auf dieser Welt.

20150817_090329Zum jetzigen Zeitpunkt kümmern wir uns alle um den Bienengarten und um die Bienenzucht. Unser Bienengarten wurde vorgestellt vom KCHZ mit reinrassigen Bienen mit der Rasse a.m.ligustica. Wir haben unsere Bienenkollektion großgezogen zum Züchten der A.M.Ligustica Regine Rasse. Die gleiche Prozedur machen wir auch mit der Rasse „Italienerinn“ a.m.ligustica. Um den Bienengarten kümmere ich mich mit meiner Frau Beata.

zdjecie0816Es gibt noch einen Bienengarten. Die Inhaberin davon ist unsere Tochter Weronika Cegiełko. Sie verfügt bereits über das Wissen und das Können, welches ihr erlabt sich als Bienenzüchter zu betätigen. Die beendete einen Kurs über die Besamung der Bienenköniginnen, deren Fütterung und studiert Informatik. Welche Bienen? Vielleicht wird das eine Rasse der Italienischen Bienen a.m.ligustica oder wird es gar eine Rasse der Kaukasischen gelben Bienen a.m.ligustica? Diese Entscheidung liegt ganz allein bei ihr. Ich hoffe das sie in Zukunft einen besseren Bienengarten haben wird wie der bei uns.